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Nachfolgend erhalten Sie einen Überblick über die Reiseländer im Allgemeinen, der verschiedenen Segelreviere im Mittelmeer und dem entsprechenden Segelwetter, die wir zurzeit ansteuern. Welcher Flughafen in der Nähe der Marina liegt oder welche Fluggesellschaften ihr Wunschrevier ansteuert, darum brauchen Sie sich nicht zu bemühen, das erledigen wir gerne für Sie.

Stellen Sie im Anfrageformular ihre Wünsche zusammen oder kontaktieren Sie uns schlicht telefonisch oder per eMail, wir beraten Sie gerne am Anschluss daran. Wir erstellen ihnen umgehend einen persönliches Reiseangebot und kümmern uns um den Rest…

Bft – die Beaufortskala ist eine Skala zur Klassifikation von Wind nach dessen Geschwindigkeit. Die Bft-Einteilung wird auch in unserer Beschreibung verwendet, bei höheren Windverhältnissen als 6 Bft werden unsere Yachten keinen sicheren Hafen verlassen.

SAILING AND TRAVEL AREA – SPAIN BALEARIC ISLANDS

Mallorca, Ibiza, Menorca, Formetera

SPANIEN

Spaniens Hauptattraktionen sind nach wie vor seine Küsten, die Jahr für Jahr von Millionen von Urlaubern bevölkert werden. Die von der Sonne verwöhnte, einladende Mittelmeerküste von Katalonien bis Andalusien zieht nach wie vor die meisten Urlauber an. Die Costa Brava bei Cadaqués und Roses reiht sich an die Costa Dorada bei Sitges und Salou mit seinem Themenpark Port Aventura. Es folgen die Costa del Azahar, die Costa Blanca bei Benidorm und die Costa del Sol bei Marbella und Torremolinos.

Die Balearen

Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentara

sind schon fast zu Synonymen für den typischen europäischen Badetourismus geworden. Diese Inseln bieten jedoch nicht nur Badevergnügen, sondern auch Möglichkeiten für Aktivurlauber wie Segeln, Tauchen oder Windsurfern.

Das Segelrevier im Mittelmeer, östlich der spanischen Küste, umfasst die vier gröβten balearischen Inseln. Die Inselgruppe hat vieles zu bieten, ruhige Buchten mit kristallklarem Wasser, weite Strände und Marinas, eine schroffe Küste und mit Kiefern bedeckte Felsen – auch gastronomisch wird hier alles geboten. Anzumerken ist, daβ die Balearen ein Fast-Ganzjahresrevier sind und mehr zu bieten haben als live style.

Nautische Informationen zum Segelrevier

Zahlreiche Marinas, Häfen und Ankermöglichkeiten bilden eine hervorragende Infrastruktur für den Yachturlauber. Die Navigation macht keine Probleme und das Wetter spielt üblicherweise auch mit. Wer mehr möchte, kann natürlich auch längere Schläge zu den Nachbarinseln oder ans Festland unternehmen.

Reisezeit

Der Sommer ist bevorzugte Reisezeit, jedoch kann man auf den Balearen das ganze Jahr über segeln oder Motorboot fahren. Gerade in den Übergangsmonaten sind die Häfen und Buchten leer und das meist bei herrlichem Wetter.

Segelwetter

Bis auf die Nordküste sind die Balearen im Sommer ein Leichtwindrevier mit Brisen aus verschiedenen Richtungen. Wegen der Inselthermik treten in bestimmten Gebieten beständige frische Winde auf, so z.B. nachmittags in den Buchten von Palma oder Pollença. Auch steht der Ostteil des Reviers, um Menorca, des Öfteren unter dem Einfluβ des Mistral. In der Übergangszeit und im Winter ist das Wetter wechselhaft.

Auf Mallorca finden sich bei Palma und in seiner Umgebung lange hübsche Strände, die aber häufig sehr belebt sind. Ruhe findet man dagegen an den Ufern und in den Felsenbuchten der Nordküste.

Menorca hat 200 Kilometer Küste zu bieten, die bekanntesten Strände sind die Cala Pregonda und der Strand von La Vall. Die kleinen Felsbuchten der Insel werden weniger stark frequentiert.

Auf Ibiza sind die Stände rund um den Hauptort der Insel immer dicht bevölkert. Erholung bieten ihre tiefen Buchten im Norden.

Landschaften und Wandertouren, bis zu 1500 Meter hohe Puigs (Gipfel) locken Wanderer nach Mallorca. Ebenfalls sehenswert sind die Coves del Drac mit den unterirdischen Seen und den riesigen Kalzitvorkommen sowie Klippen, kleine Felsbuchten und Kiefern am Cap de Fomentor.

Kulturdenkmäler und Museen, Kunst ist in Palma de Mallorca allgegenwärtig. Die Kathedrale La Seu etwa hat eines der höchsten Kirchenschiffe der Welt und die arabischen Bäder der Königspalast Almudaina gehören zum Erbe, das die Mauren hinterließen. Im Museum Joan Miró ist eine Dauerausstellung mit Werken des Malers zu sehen und das Museum Es Baluard zeigt handsignierte Werke von Miró, Dalí, Picasso und Barceló.

SAILING AND TRAVEL AREA – south FRANCE / CORSICA

Südfrankreich, Korsika, Bonifazio, Elba 

 

Südfrankreich, die mehr als 150 km lange Côte d’Azur verdankt ihren klangvollen Namen dem tiefblauen Meer und dem wolkenlosen Himmel. Abwechslungsreiche Strandformationen und ein ganzjährig mildes Klima, welches für eine üppige Vegetation sorgt, komplettieren die Herrlichkeit. Es ist also kein Wunder, daβ man dort die schönsten und exklusivsten Urlaubsziele im ganzen Mittelmeer vorfindet. St. Tropez und Monaco sind bekannt als Domizil der „Reichen und Schönen“. Cannes verdankt seinen Ruf den Filmfestspielen, während Nizza ein exklusives Nachtleben bietet. Allgemein werden die Küstenstädte charakterisiert durch eine Mischung aus französischer Lebensart und mediterranem Flair.

Korsika, die französische „Insel der Schönheit“ ist eine Welt für sich. Sie betört mit endlos langen, weiβen Sandstränden im Osten, steil abfallenden Gebirgsformationen im Westen, kristallklaren Bergseen und dichten Wäldern in den Hochebenen. Mondäne Küstenorte wie Napoleons Geburtsort Ajaccio oder die Hafenstadt Bastia entzücken. In den Städten und Häfen kann man in das geschäftige Treiben der Einheimischen eintauchen. Lagunenblaues Paradies, der legendäre Strand von Proto-Vecchio La Palombaggia ist einer der schönsten auf Korsika. Die einsamen Buchten und das Hinterland unweit der Zentren vermitteln hingegen ein Gefühl von ruhiger Abgeschiedenheit.

Nautische Informationen zum Segelrevier

Südfrankreich ist ein leicht besegelbares Revier, auβer wenn der Mistral weht. Die Hafendichte ist groβ, das Wetter stabil und berechenbar, besonders im Sommer. Südfrankreich ist gut auf Yachttourismus vorbereitet und bietet viel Abwechslung. Korsika hat zwei Gesichter, der schroffe Westen ist dem Mistral ausgesetzt. Nord- und Ostseite liegen geschützter. Ein navigatorisches Highlight ist die Strasse von Bonifacio ganz im Süden.

Reisezeit

Beste Reisezeit für Südfrankreich und Korsika sind die Monate Mai bis September. In den Randmonaten ist das Wetter unbeständiger und der Mistral kann manchmal zum Problem werden. Mitte Juli bis Mitte August ist Hauptsaison mit entsprechend lebhaftem Tourismus. Die Côte d’Azur hat immer etwas zu bieten, so dass man auch im Dezember hier herrlich Urlaub mach kann, vorausgesetzt das Wetter spielt mit.

Segelwetter

Überwiegend hat man es mit westlichen Winden von 3-4 Bft zu tun. Im westlichen Teil von Südfrankreich weht dieser manchmal etwas stärker, im östlichen eher schwächer. Sollte allerdings einmal Mistral angesagt sein, was im Sommer nur selten der Fall ist, sollte man Vorsicht walten lassen. Insbesondere bei Überfahrten nach Korsika empfiehlt es sich, den aktuellen Wetterbericht in die Planung einzubeziehen.

Kulturdenkmäler

FRANKREICH verdankt seinen Status als meistbesuchtes Land der Welt wohl seinen beeindruckenden Landschaften, dem reichen kulturellen Erbe und seinem Ruf als Oase guter Lebensart. Überall in Frankreich finden Besucher reizende Dörfer und Städte, die mit reichhaltigen architektonischen Schätzen aufwarten und durch verheißungsvolle Gegenden bestechen. Frankreich bietet alles, was das Herz begehrt: Naturlandschaften, Architekturgeschichte und vielfältige Regionen. Urlaub in Frankreich genieβt den unbestrittenen Ruf „guter Lebensart“.

Côte d'Azur

Die Landschaft der Côte d'Azur um Menton, dem Parc du Mercantour, Toulon oder den Schluchten von Verdon ist eines der beliebtesten Reiseziele in Frankreich. Ein Streifzug entlang dieser Küstenlinie führt durch idyllisch gelegene Dörfer, lang gezogene weiße Sandstrände, berühmte Städte mit Charme wie Nizza, Cannes, St. Tropez oder Monte Carlo. Unvergesslich bleibt der eigentümlich würzige Duft nach Rosmarin, Lavendel oder Pinien. Die Reize der Côte d´Azur sind vielfältig und voller Kontraste. In den Städten der Côte, von Toulon bis Monaco, trifft man auf High Society und Luxus pur. Da sind die berühmten Yachthäfen von St. Tropez und Monaco, die breiten, von Palmen umsäumten Strandpromenaden von Cannes und Nizza und die Traumstrände, die zum Baden einladen. Lifestyle an der Küste, Ruhe im Hinterland.

SAILING AND TRAVEL AREA – NORTH ITALY / SARDINIA

Sardinien, Nord-Italien, Elba

ITALIEN, das architektonische Erbe und seine Mittelmeerküsten machen Italien zu einem der beliebtesten Reiseziele weltweit. Das Festland hat für jeden Geschmack etwas zu bieten, geschichtsträchtige Städte, äuβerst vornehme und populäre Strände, strahlende Landschaften wie die Toskana, aktive Vulkane wie den Ätna. Nicht zu vergessen die Inseln, die mit einer perfekten Mischung aus Badevergnügen und Kultur locken.

Ligurien, Toskana, Elba

Die Küste zwischen Pisa und Rom sowie die Inseln des toskanischen Archipels mit der Hauptinsel Elba gehören für den Yacht-Urlauber zu den Attraktionen. Warmes Klima, konstante Bedingungen im Frühjahr und erst recht im Herbst, traumhafte Buchten, romantische Häfen und jede Menge Geschichte.

Elba oder andere Inseln wie z.B. Giglio oder die weniger bekannte Halbinsel Monte Argentario südlich von Elba sind nur einige der Highlights.

Ligurien, Toskana, Elba

Die Toskana erstreckt sich an der Westseite des italienischen Stiefels vom Apennin bis zum Tyrrhenischen Meer und ist seit Jahrhunderten kultureller Mittelpunkt Italiens. Städte wie Florenz, Siena, Arezzo, Pistoia sind jedem Kunstkenner ein Begriff. In der reizvollen Hügellandschaft wird der bekannte Chiantiwein angebaut.

Sardinien, einige der unzähligen Buchten auf Tagesetappen erkunden und je nach Wunsch Land und Leute kennenlernen und die Geschichte des Landes entdecken sowie die Kultur genießen. Museen, historische Städte und die landestypische Küche laden zum Verweilen ein.

Als Karim Aga Khan IV. 1962 den bis dato als Weideland genutzten Küstenabschnitt im Nordosten Sardiniens entdeckte, ahnte er wohl kaum, dass sich die Costa Smeralda dauerhaft zum Tummelplatz des internationalen Jetsets mausern würde.

Auch die Costa Rei, die königliche Küste im Südosten der Insel, gehört aufgrund ihrer herrlichen Sandstrände zu den bevorzugten Ferienzielen. An der Westküste sind die Strände um die Sinis-Halbinsel und die atemberaubende Dünenlandschaft der Costa Verde, der grünen Küste, die unbestrittenen Höhepunkte. Bezaubernd präsentiert sich zudem die Vielzahl der kleineren vorgelagerten Inseln, wahre Paradiese für alle Wasserratten. Kulturdenkmäler wie Alghero mit seinen Festungsmauern und den engen Gässchen ist einen Abstecher wert. Architektonisch einzigartig sind die 6000 Nuragen, die in der Bronzezeit überall auf der Insel errichtet wurden. Neben diesen Verteidigungstürmen aus mörtellosen Steinmauern sind punische Tempel wie die von Antas und Nora zu bewundern, romanische Kirchen wie in Sassari und San Giusta, gotische Gotteshäuser, etwa in Alghero, das Grab von Garibaldi und der Insel Caprera sowie das Schloss und die barocke Kathedrale von Cagliari.

 

Sardinien ist die zweitgrößte Insel des Mittelmeeres und auch heute noch ein Geheimtipp für Urlaubsgäste aus aller Welt. 1800 Kilometer Küste sind ein Garant für glasklares, azurblau bis smaragdgrün schimmerndes Wasser, feinkörnigen weißen Sand, Dünen, Pinienhaine und versteckte Buchten. Die sardische Küste erkunden bedeutet, jenseits der üblichen Routen ungestört zu sein und kilometerweit am Saum des Meeres spazieren zu gehen. Synonym für Sardinien ist die Costa Smeralda, die Küste der Reichen und Schönen und eine der edelsten Ferienadressen Europas

Nautische Informationen zum Segelrevier

Ligurien, Toskana, Elba

Besonders um Elba gibt es unzählige Buchten und Häfen bei kleinen Tagesetappen. Auch die toskanische Küste und die kleineren Inseln des Archipels bieten viele Möglichkeiten, einen problemlosen und abwechslungsreichen Segeltörn zu erleben. In den Häfen der kleineren Inseln sind oft keine Mooringleinen ausgelegt und es wird geankert.

Sardinien

Der Norden Sardiniens ist geprägt durch die gegliederte Küste des Maddalena Archipels mit unzähligen geschützten Buchten, Häfen und Marinas. Das gibt Sicherheit. Die Infrastruktur ist sehr gut und das Wetter meist stabil. Das kristallklare Wasser macht es leicht, Untiefen zu erkennen. Wer den kurzen Schlag nach Korsika machen möchte, sollte darauf achten, daβ nicht gerade Mistral vorhergesagt ist.

Reisezeit

Wie meist im Mittelmeerraum ist man am besten von April bis Oktober unterwegs. Im August sind die Häfen wegen der italienischen Ferien oft sehr voll. Dann ist es oft schwierig, einen Liegeplatz im Hafen zu ergattern. Aber man kann ja auch mal in eine der Ankerbuchten ausweichen, die in ausreichender Zahl vorhanden sind. Ende Oktober wird das Wetter unbeständiger, aber auch dann sind herrliche Segeltage möglich. Belohnt wird man mit nahezu menschenleeren Ankerbuchten und Häfen.

Segelwetter

Ligurien, Toskana, Elba

Vorherrschender Wind ist der Maestro, der zuverlässige, mäβige N-W Wind, der stabile Schönwetterlagen begleitet. Ab und zu wird der Maestro abgelöst vom Scirocco, dem feuchten Schlechtwetterwind aus dem Süden. In der Übergangszeit zum Herbst gibt es hier und da auch mal ein reinigendes Gewitter.

SAILING AND TRAVEL AREA – south ITALY / SIZILIEN / MALTA

Sizilien, Süd-Italien

Süditalien, nur wenige Segelregionen sind mit so viel klangvollen Namen gesegnet wie dieses Revier. Vor Neapel liegen die herrlichen Inseln Ischia, Procida und natürlich Capri. Im Süden schlieβt sich die Amalfiküste an. Südlich von Salerno liegt das Naturschutzgebiet „Cilento“ – immer noch ein Geheimtipp. Schon fast an der Straβe von Messina treffen wir mit Tropea auf einen der bezauberndsten Orte Italiens.

Sizilien, die größte Insel im Mittelmeer, ist eines der bekanntesten Touristenziel in Italien. Taormina vereint eine grandiose Lage mit einem herausragenden historischen Erbe.

Aufgrund ihrer dreieckigen Form nannten die Griechen Sizilien Trinacria, die Dreispitzige. Insgesamt 1.200 Kilometer Küste versprechen Sonnenhungrigen während der langen Badesaison von April bis November die ersehnte Erholung und dies nicht nur in den beliebten Badeorten Taormina am Fuße des Ätna, in Mondello oder im romantischen Fischerort Cefalù.

Malta, der Inselstaat Malta liegt rund 90 km südlich von Sizilien. Hier finden sich Spuren einer Jahrtausende alten Geschichte. Steinzeitliche Tepelanlage, römische Aquädukte undWehranlagen des Malteserordens. Für Segler ist Malta einfach ein Traum. Einsame Buchten mit kristallklarem Wasser, das an die Karibik erinnert, laden zu langen Badeaufenthalten ein. Wassersportfreunde kommen ganz auf ihre Kosten. Schnorcheln und Tauchen in den einzigartigen Unterwasserlandschaften um Malta sind ein unvergessliches Erlebnis.

Nautische Informationen zum Segelrevier

Das Tyrrhenische Meer ist im Sommer ein Revier mit leichtem bis mittlerem Schwierigkeitsgrad. Bedingt durch den vulkanischen Ursprung fällt der Grund des Reviers oftmals steil ab, was beim Ankern zu beachten ist. Das Wetter ist in der Saison stabil. Navigatorisch sind keine Überraschungen zu erwarten. An der Küste Siziliens gibt es wie in Süditalien ausreichend Ankerplätze und Häfen, jedoch nur wenige organisierte Marinas. Wer durch die Straβe von Messina will, sollte sich zuvor über den dort setzenden Gezeitenstrom informieren.

Reisezeit

Wie überall im Mittelmeer ist das Sommerhalbjahr von Ende April bis in den Oktober bevorzugte Reisezeit. Je weiter südlich, desto eher kann man auch in den Randmonaten mit schönem, warmem Wetter rechnen. Zu beachten ist der August als Haupturlaubsmonat der Italiener, was sich auf Süditalien bis hinunter nach Sizilien auswirkt. Malta ist nahezu ein Ganzjahresrevier. Die Wassertemperaturen sind äuβerst angenehm, im Sommer um die 25 Grad und selbst im November immer noch warme 19 Grad.

Segelwetter

Dominierend ist der Maestro als mäβiger NW-Wind, begleitet von stabilen Schönwetterlagen. Ab und zu wird er vom Scirocco aus dem Süden abgelöst. Der Maestro frischt meist nachmittags bis zu 3-4 Bft auf, um gegen Abend einzuschlafen. Im Hochsommer sind windarme Perioden möglich. Süden und Osten von Sizilien sind geprägt durch SW-Winde mit bis zu 4-5 Bft. In der Straβe von Messina kann der Wind durch den Düseneffekt auch mal stärker ausfallen.

Kulturdenkmäler, Sizilien ist geradezu übersät mit Zeugnissen seiner Geschichte: In Taormina gibt es ein berühmtes griechisches Theater und zahlreiche Gässchen. Syrakus hat ein Amphitheater, die dorischen Tempel des Apoll auf Ortigia, eine Stauferfestung, den Palazzo Beneventano, die Nekropole Pantalica und das Archäologische Museum mit den griechischen Sammlungen. Die Schätze Agrigents sind das „Tal der Tempel“ und die Heiligtümer aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. Unweit der Tempel liegt zudem das Luigi-Pirandello-Literaturpark. In Palermo sind drei Kulturen- Römer, Griechen und Muslime – vereint. Es erlebte seine Glanzzeit im 12. Jahrhundert, wie die Cappella Palatina (Mosaiken), die byzantinische Kirche La Martorana, die Kirchen San Giovanni und San Cataldo im Südwesten und die Kathedrale des Normannenkönigs Willhelms II. (byzantinische Mosaiken) eindrucksvoll belegen. Die Villa del Casale in Piazza Armerina ist auf 3500 Quadratmetern mit bunten Mosaiken geschmückt. Segestas Ceres -Tempel ist ein Beispiel dorischer Architektur. In Selinunt, einer griechischen Stadt, sind Ruinen antiker Tempel zu bewundern.

Beliebte Ziele all jener, die das Besondere suchen, sind die zu Sizilien gehörenden drei, aus kleineren Inseln bestehenden Archipele: die Äolischen Inseln Lipari, Salina,Alicud, Filicudi, Panarea, Vulcano und Stromboli, letztere nicht zuletzt durch den Bergman-Film "Stromboli" berühmt, die Ägadischen Inseln Favignana, Marettimo, Levanzo und die Pelagischen Inseln (Lampedusa, Linosa und Lampione) sowie das ebenso bekannte Ustica im Norden und Pantelleria im Süden.

SAILING AND TRAVEL AREA – CROATIA

Kroatien, Dalmatien

Kroatien, schon Odysseus war so überwältigt von der Schönheit der östlichen Adriaküste, daβ er sich einst auf der Insel Mljet niederlieβ. Noch heute beeindrucken die unzähligen vorgelagerten Inseln mit einer groβartigen Naturkulisse. Eine üppige Vegetation, idyllische Buchten, einsame Stände, aber auch Karstlandschaften, Riffe, Felsformationen und das sauberste Wasser im ganzen Mittelmeerraum lassen den Besucher verzücken.

Nautische Informationen zum Segelrevier

Kroatien gilt als Familienrevier. Nirgendwo im Mittelmeer gibt es mehr Häfen, Ankerbuchten und Marinas. Die Distanzen zwischen den Inseln sind gering und auch die Navigation macht keine Schwierigkeiten. Abgesehen von den im Sommer seltenen Bora-Winden sind auch vom Wetter her keine Probleme zu erwarten. Einziges Manko, ab und an ist mal Flaute aber da hilft der Motor.

Reisezeit

Hauptreisezeit sind natürlich die Sommermonate. Die Saison startet Ende März und dauert bis Ende Oktober. Je weiter südlich man fährt, desto eher kann man mit warmem Wetter rechnen.

Im Frühjahr oder im Herbst hat man neben dem Preisvorteil das groβe Plus, daβ die Häfen und Ankerplätze absolut menschenleer sind.

Segelwetter

Das Revier ist im Sommer eher schwachwindig. Hauptwindrichtung ist NW. Nachmittags frischt der Wind thermisch bedingt auf 2-3 Bft auf, um sich abends wieder zu legen. Zwischen den Inseln gibt es oft Kap- und Düseneffekte. Vorsicht geboten ist bei der Bora, einem stürmischen Fallwind aus NO. Im Sommer ist die Bora aber selten und wird vorhergesagt. Im Spätsommer und Herbst treten vorwiegend im Nordteil der Adria Gewitter auf, die man meiden sollte.

Von den insgesamt 5835 Küstenkilometern der „kroatischen Riviera“ säumen 1700 Kilometer Istrien und Malmatien. An ihnen findet man Felsen, Kiefernwälder und Buchten in allen Gröβen und im Hintergrund erheben sich das Dinarische Gebirge. Diesem äuβerst reizvollen und zerklüfteten Küstenstrich sind 1200 Inseln und Inselchen vorgelagert, von denen kaum 100 bewohnt sind. In Dalmatien ist die Umgebung von Dubrovnik das beliebteste Ziel von Touristen. Die Badeorte auf den Inseln Brac, Cres, Hvar, Korcula, Krk, Losinj und Mljet sind nicht nur für ihre tollen Bademöglichkeiten, sondern auch für ihre besondere Architektur bekannt.

Die Küsten, die Baudenkmäler und die Landschaften sind Kroatiens Vorzüge. Allerdings es gibt kaum Sandstrände, ideal die Küsten mit einer Yacht zu erkunden.

In Pula haben die Römer ein Amphitheater erbaut, das sehr gut erhalten ist, und Sibenik ist stark von der Renaissance geprägt. Die Hauptattraktion Splits ist der Diokletianspalast mit seinen prächtigen Innenräumen. Zadar bietet mittelalterliche Kirchen, römische Architektur und venezianische Befestigungen. Trogir bewahrt das Erbe seiner griechischen und später venezianischen Vergangenheit. An seinen Kirchen sind Skulpturen zu bewundern. Seine malerische Anlage ist typisch für die kleinen Häfen Dalmatiens und Istriens.

Dubrovnik wurde um 700n. Chr. gegründet. Sozusagen in zwei Teilen – einem romanischen auf der Isel Ragusa und einem slawischen auf dem gegenüberliegenden Festland. Ein Festungsring umgibt die Stadt, die von vielen Epochen beeinfluβt wurde: Man findet romanische und gotische Architektur, Gebäude aus der Renaissance wie die Erlöserkirche und den Sponza-Palast, zudem aus dem Barock die Arkadenhäuser, die Marmorstraβen in Stradun, die Kathedrale und die Jesuitenkirche. 

SAILING AND TRAVEL AREA – GREECE

Griechenland, Korfu

Griechenland gehört zu den traditionellen Urlaubsländern rund ums Mittelmeer. Dabei gehört die Vorstellung vom “Farniente-Urlaub” ebenso zum Verschwimmen von Klischee und Realität wie die weiβen Häuser vor tiefblauem Meer. Und dann wäre da noch die Akropolis als Teil einer Plejade antiker Stätten.

Nautische Informationen zum Segelrevier

Die griechische Westküste eignet sich auch für den Einsteiger, auch aus navigatorischer Sicht. Wer in den durch die Inseln geschützten Gewässern bleibt, hat auch nicht mit Seegang zu kämpfen. Die Winde sind leicht bis mässig. Ankerpläzte und Häfen gibt es reichlich. In der Ägäis prägt hingegen im Juli und August der Meltemi das Bild. Dieser typische Nordwind kann dann auch mal 7 Bft erreichen und wirft zwischen den Kykladeninseln Seegang auf, eher was für die erfahrene Mannschaft.

Reisezeit

Die Segelsaison in Griechenland geht von April bis Oktober. Dann werden viele der Inseln sowie Preveza an der ionischen Seite des griechischen Festlandes direkt aus Mitteleuropa angeflogen. Außerhalb dieser Zeit ist Wassersport sicherlich auch möglich, aber die Anreise, außer nach Athen, ist umständlicher. Auch das Wetter ist in dieser Zeit naturgemäß weniger stabil.

Segelwetter

Im Ionischen Meer überwiegen im Sommer NW-Winde, die mittags beginnen, am Nachmittag auf 3-4 Bft auffrischen, um am Abend wieder einzuschlafen, eigentlich ideal. Wer das weiß, kann ab Mittag nach Süden segeln und abends zurück motoren, ohne gegenan kreuzen zu müssen. Die Ägäis befindet sich von Juli bis August nahezu durchgängig im Regime des Meltemi. Dieser starke Nordwind ist eine Herausforderung für die erfahrene Mannschaft. 

Die Peloponnes öffnet ihre Pforten mit einer Kuriosität: dem schmalen Kanal von Korinth mit seinen beeindruckenden Felswänden. Er grenzt an den Golf gleichen Namens, den man von seiner Steilküste bis zum Cap Ireo einfach erkunden muss. Aber die Halbinsel lohnt sich schon allein wegen der drei “Finger”, in die sie nach Süden hin ausläuft, besonders Mani, der mittlere von ihnen. Diese zerklüftete Gegend ist ebenso unwirtlich wie faszinierend. Sie ist übersät mit kleinen byzantinischen Kirchen und den für die Dörfer dieser Region typischen Wehrtürmen.

Die Küsten der Peloponnes (die arkadische Küste im Osten) und Makedoniens sind, was den Badetourismus anbelangt weniger bekannt. Man findet dort deshalb wahrlich ungewöhnliche Verhältnisse vor: An den weiβen Sandstränden der Halbinsel Chalkidike im Norden tummeln sich ebenso viele Griechen wie ausländische Touristen.

Die Kykladen, Mykonos, Santorin, Naxos, Paros: Alles Namen, die an Sonne, tiefblaues Meer, Sand und weiβ getünchte Häuser denken lassen. Zusammen mit Kreta sind die 34 Kykladen-Inseln die beliebtesten Touristenziele. Syros, Amorgos, Folegandros, Tinos und Andros sind weniger überlaufen. Im Gegensatz dazu sind die Nächte von Mykonos sehr lebhaft. Die Attraktivität von Santorin beruht auf dem Bild einer Inselgruppe, die durch Vulkanausbrüche und Erdbeben entstanden ist, was ein auβergewöhnliches Relief entstehen lieβ. Heute umschlieβen die Inselchen das Meer in einer groβen, ovalen Bucht, in der weiβe, ockerfarbene und schwarze Felsen um den gröβten Reiz wetteifern. Rund um die Kykladen, wie zwischen den anderen griechischen Inselgruppen ist es möglich, mehr oder weniger lange Segeltörns zu unternehmen.

Auf Delos befindet sich das wichtigste historische Zeugnis der Inselgruppe: das groβe Apollo-Heiligtum. Es ist eines der besterhaltenen Ensembles des Landes (Tempel, Schatzkammern und Votivdenkmäler), manche Details sind schwer auszumachen. Die bedeutendsten Stücke sind im Museum. Auf Santorin bewahrt die Stadt Akrotiri die Reste einer Siedlung, die aus der Asche ausgegraben wurde, mit der sie bei einem Vulkanausbruch um 1500 v.Chr. verschüttet worden war.

Euböa, weniger bekannt als die Kykladen und auch mit weniger Sandstränden, dafür aber reich an Buchten, vor allem im Süden, sind die Küsten von Euböa eine gute Alternative zur überlasteten Ägäis. Auβerdem sind sie von malerischen Fischerhäfen geschmückt. Im Inselinneren erhebt sich ein Mittelgebirge, Dirfi Oraos, in dem Wanderer mit groβem Genuss umherstreifen.

Die Ruinen der Akropolis, des Theaters und des Tempels in Eretria machen die Insel architektonisch und historisch interessant. In vielen Kirchen, Kapellen und in den Klöstern findet man byzantinische Kunst.

Ionische Inseln, Korfu ist in dieser Inselgruppe im Nordwesten konkurrenzlos. Wie auf den Nördlichen Sporaden ist der touristische Ansturm hier nicht so stark wie in der Ägäis. Die südlich von Korfu gelegenen Inseln Kephalonia, Ithaka und Meganisi sind nochmals deutlich weniger frequentiert.

Die bekanntesten Kulturdenkmäler findet man auf Korfu, etwa den Artemis-Tempel, aus dem der berühmte Gorgonenkopf stammt, der im archäologischen Museum zu sehen ist.

Die Nördliche Sporaden, die mitten in der Ägäis liegen, sind im Vergleich zu Kreta und den Kykladen weit weniger überlaufen. Skiatos und Skopelos sind unter ihnen die beliebtesten.

Südliche Sporaden, diese der türkischen Küste am nächsten gelegene Inselgruppe wird auch „Dodekanes“ genannt. Sie liegt südlich des Trios Lesbos (Insel der Sappho), Chiros und Samos und ist ebenso beliebt, Kos, Patmos und vor allem Rhodos  (Strand von Faliraki und Kolymbia an der Ostküste) sind im Sommer die Touristenhochburgen. Kalymnos (ideal zum Klettern und Tauchen), Karpathos, Nissiros und Symi sind etwas ruhiger.

Geschichte, Kunst und Kultur pur und das alles am Meer und mittendrin. Archäologischer Reichtum, der Griechenland zu einem der wichtigsten Reiseländer der Welt macht. Äuβerst zahlreiche und kleingestückelte Küsten (15000 Kilometer), die seit Langem gut erschlossen sind.  In den tiefblauen Gewässern liegt die Traumwelt mit ihren wie Perlen verstreuten Inseln und den geschützten Buchten. Ein idealer Ort zum Ausspannen. Je kleiner die Insel, desto weiter weg vom durchorganisierten Massentourismus. Hier gibt es keine , oder nur wenige Marinas. Oft sind es nur einfache Fischerhäfen. Es wird geankert, weil keine Moringleinen vorhanden sind. Eigentlich ganz leicht und gar nicht teuer. Das bisschen Entdeckerfieber und Abenteuerfeeling, das wir beim Segeln doch alle irgendwo suchen, hier kann man es finden. 

SAILING AND TRAVEL AREA – TURKEY

Türkei

Türkei, In den 1970er-Jahren durchquerten hauptsächlich Indien-Fans auf dem Weg nach Südasien das Land am Bosporus. Heute zählt die Türkei selbst zu einem beliebten Urlaubsziel: Badeparadiese an ihrer West- und Südküste, aber auch außergewöhnliche Attraktionen wie Pamukkale und Kappadokien.

Informationen zum Segelrevier

Die Türkei, besonders die Südküste, ist ein Revier, in dem auch weniger erfahrene Wassersportler auf ihre Kosten kommen. Dort gibt es viele groβe Marinas und kleine versteckte Buchten, die Schutz bieten, oft mit einem Fischrestaurant. Dort kann man gemütlich essen,  um dann am Lokal eigenen Steg zu übernachten. Die Navigation ist einfach und der Wind in der Regel moderat.

Reisezeit

Die Türkei, besonders die Südtürkei, ist das Mittelmeerrevier mit der längsten Segelsaison. Wenn im Oktober in Kroatien längst Saisonende ist, kann man vor Marmaris noch bei sommerlichen Temperaturen im 23 Grad warmen Mittelmeer schnorcheln und natürlich Yachturlaub machen. Flüge werden das ganze Jahr über angeboten.

Segelwetter

An der Westküste der Türkei bläst in den Sommermonaten der Meltemi aus N bis NW. Nachmittags frischt er meist auf und kann auch mal 5-6 Bft erreichen. Östlich von Bodrum, im Süden, kommt der Wind meist aus NW – W und ist deutlich schwächer: Normalerweise ideal zum Segeln. Oneways von West nach Ost sind daher sehr beliebt. Generell gilt: Im Juli und August ist der Meltemi am stärksten.

 

Im Lauf der letzten 30 Jahre wurde die Infrastruktur für den Badetourismus ausgebaut, sodass die türkische Küste mit ihren über 8000 Kilometern Küstenlinie den Vergleich mit anderen Mittelmeerländern nicht scheuen muss, nur daβ die Saison hier bis in den November hineinreicht.

Die Küste der Ägäis kann zwar den größten Touristenzustrom (Kusadasi, Bodrum) verzeichnen, doch die Südküste (Türkisküste oder türkische Riviera rund um Antalya) gilt als noch attraktiver: Hier liegen Felsbuchten von tiefem Blau vor den Kämmen der Bolkar-Berge und des Taurusgebirges im Hintergrund. An der Küste der Ägäis (Bodrum, Golf von Gökova, Dalyan) und der Südküste ist die Fahrt mit Segelyachten sehr in Mode. An der Schwarzmeerküste liegen ebenfalls Strände, doch das Klima ist etwas ungünstiger.

Die schier endlose Küstenlinie bietet groβe Abwechslung und das Richtige für fast jeden Urlaubstörn. Gemütliche Ankerbuchten mit pinienbewachsenen Hängen und kleinen Fischrestaurants genauso wie idyllische Hafenstädtchen mit türkischem Basar sowie Nachtleben und überall Zeugnisse antiker Kultur.

Eines der schönsten Segelreviere an der türkischen Küste ist der Golf von Gökova. Städtisches Zentrum ist Bodrum mit seiner modernen Marina. Das ausgeprägte Nachtleben ist für den Urlauber die ideale Ergänzung zu den lauschigen Buchten am Golf von Gökova, wo kristallklares Wasser zum Baden und Schnorcheln einlädt. Ankermöglichkeiten reihen sich wie auf einer Perlenschnur aneinander. In manchen Buchten kann man direkt an den Fischrestaurants anlegen, um von der Familie des Fischers ein typisch türkisches Essen zu genieβen. Ein Highlight eines jeden Segeltörns in diesem Revier ist die Halbinsel Datca. Das antike Knidos ist mit dem Auto allerdings nur schwer zu erreichen. Ein weiteres seglerisches Zentrum an der türkischen Küste ist Marmaris. Von dieser traditionsreichen Stadt aus ist die Südküste der Türkei bis nach Antalya besegelbar. Hier trifft man bis spät in den Oktober noch auf ein angenehmes Spätsommerwetter mit idealen Segelwinden. 

REVIER ÜBERICHT – MITTELMEER

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